Weine zum Essen Drucken E-Mail
Geschrieben von Manfred Eble   
Tuesday, 16. October 2007
Liebe Leserinnen und Leser,

Heute wollen wir einmal die Geheimnisse zur Wahl des passenden Weines zum Essen lüften. Es gibt hierbei kein sogenanntes Buch mit sieben Siegeln.

Bei der Wahl des richtigen Weines zum Essen fühlen sich viele Menschen immer noch nicht sicher. Dabei gelten die starren Gesetze, die man noch kennt, schon lange nicht mehr. Heute orientiert man sich an Richtlinien, die darauf abzielen eine Harmonie zwischen Essen und Wein zu schaffen. Wer den Kontrast sucht, was übrigens auch ganz interessante Geschmackserlebnisse bringen kann, darf aber auch einmal alles gänzlich über den Haufen werden. Die folgenden Richtlinien vereinfachen die Weinwahl:

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Weinregion Franken Drucken E-Mail
Geschrieben von Thomas Schwarz   
Tuesday, 2. October 2007

Liebe Leserinnen und Leser,

heute befassen wir uns mal wieder mit einer deutschen Weinregion – Franken. Der Frankenwein ist berühmt vor allem wegen den Weinflaschen, dem Bocksbeutel der exklusiv nur für den Frankenwein benutzt werden darf. Mehr dazu später im Bericht.

Das Weinbaugebiet Franken liegt im Nordwesten der Region Franken. Mit ca. 6.100 ha Anbaufläche ist es eines der mittelgroßen Anbaugebiete Deutschlands. Der weitaus größte Teil der Rebflächen befindet sich im Bezirk Unterfranken, vor allem im Bereich der Täler von Main, Wern und Fränkischer Saale. An den teilweise steilen Weinbergen am Maindreieck mit ihren Muschelkalkböden werden Silvaner angebaut, die zu den besten der Welt zählen. Weinkritiker behaupten, dass diese Gegend das einzige Gebiet Deutschlands sei, in dem der Silvaner bessere Ergebnisse hervorbringe als der Riesling. Auch Rotweine werden inzwischen angebaut, allerdings ist ihr Anteil noch gering. Bekannt ist vor allem die Lage Würzburger Stein; deren Wein ist als "Steinwein" schon seit Jahrhunderten bekannt und beliebt. Praktisch in allen Orten am Maindreieck wird Wein angebaut, oft auch von kleineren Weingütern, die zum Teil ebenfalls Weine sehr guter Qualität herstellen. Hier wurde wahrscheinlich auch der erste Silvaner Frankens gepflanzt.

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Barrique Ausbau Drucken E-Mail
Geschrieben von Thomas Schwarz   
Monday, 24. September 2007

Liebe Leserinnen und Leser,

Heute möchten wir uns einmal ausführlich mit dem Thema Barrique befassen. Für viele Weinliebhaber ist der Name Barrique ein Name aus der Weinschule der noch etwas Erklärungsbedarf brauchen könnte und so wollen wir heute etwas Licht in das Dunkel bringen.

Eigentlich ist das Barrique ein kleines Eichenfass, das zum Ausbau von Rot- oder Weißwein dient. Im Französischen bedeutete barrique ursprünglich Fass. Dann wurde der Begriff auf das gebräuchliche Fassmaß eingeschränkt, das in der Regel ein Volumen von 350 Litern besitzt. Mitunter wird auch der darin hergestellte Barriquewein verkürzt als „Barrique“ bezeichnet. Das Fass wird beim Ausbau des Weins zur Lagerung eingesetzt, um das Aromaspektrum und die Gerbstoffe (Tannine) mit Komponenten aus dem Holz abzurunden. Je neuer das Fass, desto größer sein Einfluss auf den Geschmack. Außerdem wird der Wein durch den minimalen Luftaustausch beeinflusst. Der Barrique-Ausbau wird vor allem bei Rotwein praktiziert, ist aber durchgängig bei roten und weißen - trockenen und edelsüßen - Weinen aus den Anbaugebieten Bordeaux und Burgund zu finden. Die Reifung im Eichenholz macht einen Wein nicht unbedingt besser; sie ist für kräftige Sorten wie Cabernet-Sauvignon oder Chardonnay geeignet, würde aber einen fruchtigen Riesling erdrücken.

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Weinreise Australien Drucken E-Mail
Geschrieben von Thomas Schwarz   
Monday, 17. September 2007

Liebe Leserinnen und Leser,

Heute möchten wir Sie auf eine Reise nach „Down Under“ nach Australien mitnehmen. Hatte der australische Wein in Europa noch vor 20 Jahren kaum eine Bedeutung so hat sich der Import in den letzten Jahren explosionsartig entwickelt. Das außerordentlich gute Preis,- Leistungsverhältnis der Weine vom 5. Kontinent machen diese Produkte zum Verkaufsschlager aller Kategorien.

Wein wird in jedem australischen Staat bzw. Territorium angebaut. Vier Staaten teilen sich die Hauptrebfläche: Victoria und New South Wales, sowie der Südosten von South Australia und der Südwesten von Western Australia. Viele Unterschiede was die Beschriftungen auf den Etiketten australischer Weine betrifft irritieren den deutschen Konsumenten, so gibt es keine Herkunftsbezeichnungen, die qualitativ höher- oder tieferrangig sind (wie etwa in Italien). Das Anbaugebiet hat folglich nichts mit der (durchschnittlichen) Weinqualität zu tun. Auch haben sich Schritt für Schritt australische Weinerzeuger inzwischen von der früher gängigen Verwendung von Gattungsbezeichnungen wie Claret, Burgundy, Champagne, Port und Sherry distanziert. Der Export von Erzeugnissen mit diesen Bezeichnungen nach Europa wurde verboten. Für den europäischen Markt musste beispielsweise auch der berühmte Penfolds Grange Hermitage auf die Herkunftsbezeichnung Hermitage verzichten.

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Entstehung eines Weines Drucken E-Mail
Geschrieben von Manfred Eble   
Monday, 10. September 2007

Liebe Leserinnen und Leser,

nachdem wir letzte Woche zum Start der Weinlese über deren Tradition berichtet hatten möchten wir dieses Mal über die Verarbeitung der Trauben hin bis zum fertigen Wein schreiben.

Nachdem die Trauben in den großen Bottichen aus den Weinbergen in die heimischen Höfe oder zur Abnahmestelle der genossenschaftlichen Betriebe gebracht wurden beginnt man mit der Verarbeitung der Früchte. Im heimischen Keller werden die Trauben als erstes durch eine Walze gedrückt die alle Beeren zu platzen bringt und die Stiele aussortiert die sonst Bitterstoffe im Wein hinterlassen würden. Früher musste man die Walze von Hand mit einem Schwungrad antreiben. Diese kraftraubende Arbeit übernimmt heutzutage ein Motor. Der Winzer oder in größeren Betrieben der Önologe entscheidet wann die nun entstandene Maische bestehend aus Saft und Beerenhaut gepresst wird. Bei Rotwein z.Bsp ist die tagelange Lagerung der Maische vor dem Trennen des Saftes von der Haut sehr wichtig für die spätere Farbe des Weines, trennt man die Komponenten sofort nach dem Aufplatzen würde aus dem vermeintlichen Rotwein ein Weißwein werden (was die Farbe betrifft). Ist die Vermählung der wichtigen Inhalte aus der Beerenhaut mit dem Saft aus Sicht des Winzers optimal wird der Pressvorgang eingeleitet. Hierbei wird die Maische gesiebt und gepresst bis nur noch der Trester übrig bleibt. (Den man übrigens für die Herstellung von feinstem Tresterschnaps oder ital. Grappa verwendet). Der Traubensaft (Most) wird nun in Fässer oder Tanks gefüllt. Durch die Reaktion von Traubenzucker und der Weinhefe (alles ganz natürlich in Beeren und Beerenhaut vorhanden und vermählt) entsteht eine Gärung. Die entstandene Kohlensäure zieht ab und es entsteht Alkohol.

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Weinlese in Deutschland Drucken E-Mail
Geschrieben von Manfred Eble   
Monday, 3. September 2007
Liebe Leserinnen und Leser,

da diese Woche in allen deutschen Weinanbaugebieten die Weinlese startet möchten wir uns mit dem heutigen Bericht einmal speziell mit diesem Thema beschäftigen. Für alle Winzer sind die Tage der Weinlese der absolute Höhepunkt im Jahr. Innerhalb dieser kurzen Zeit holen sich die Weinproduzenten den Lohn für die Arbeit im Weinberg des ganzen Jahres ein.

Noch nie startete die Weinlese in Deutschland so früh wie in diesem Jahr. Grund hierfür war hauptsächlich der sehr warme und trockene Frühling. Sind die Reben erst am blühen gibt es für die fortlaufende Vegetation kein Zurück mehr. Die weiteren entscheidenden Faktoren im Wachstum der Früchte (Trauben) sind selbstverständlich der Sommer (trocken und heiß, oder kühl und feucht), und der Herbst. Da das Wetter jedes Jahr etwas anders ist gibt es auch immer einen etwas differenten Wein am Ende, was den Weinbau und den Weingenuß immer wieder auf das Neue interessant macht. Hatten wir im Jahr 2003 doch einen sogenannten Jahrhundertsommer mit hohen Temperaturen und wenig Regen so hat dieser Sommer auch den Wein des Jahrgangs 2003 unheimlich beeinflusst. Mit hohem Öchslegrad (Zuckergehalt) und wenig Säure war der Wein für manche Rebsorten ein Segen für andere eher nachteilig.

 

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